Das dritte Gebot

„Du sollst den Feiertag heiligen“.

Was für eine gute Empfehlung, die Gott uns in seinem dritten Gebot gibt. Es ist ja tatsächlich nur eine Empfehlung. Keine Vorschrift oder gar mit Strafe belegte Anordnung. Nein, eine gut gemeinte Empfehlung.

Kennt ihr das, wenn ihr wirklich von Montag bis Samstag gearbeitet habt? Egal, ob für Geld oder „privat“, weil am Haus oder in der Wohnung Einiges zu erledigen war. Und dann kommt der Sonntag und „Arbeit“ wird zum Fremdwort. Einfach nur machen, was Körper und Seele gut tut. Den Gottesdienst besuchen. Ein schönes Mittagessen. Ein Spaziergang. Mit dem Lieblingsbuch auf dem Sofa liegen. Sich mit Freunden treffen. Einfach nur Abhängen, chillen (wie es heute heisst).

Und spätestens Montag früh merkt ihr: „Wow! So ein Tag ohne Hetze und Stress tut mir richtig gut!“. Ihr könnt wieder mit frischen Kräften in die Woche starten.

Ja, Gott meint es eben gut mit uns. „Du sollst den Feiertag heiligen!“, sagt er. Du musst es nicht tun. Aber du solltest. Es folgt keine Bestrafung, wenn du es nicht tust. – Aber es hat (irgendwann) Folgen. Wenn du immer nur auf Tour bist, wenn du immernur unter Strom stehst, wenn du dir nie Ruhe gönnst – dann wird dir irgendwann dein Körper und deine Seele das große rote „Stopp-Schild“ vor die Nase halten. Burnout. Platt. Groggy. Du kannst nicht mehr. Immer nur „Durchziehen“ wird sich rächen.

Darum Gottes gute Empfehlung: „Heilige den Feiertag. Wenn du sechs Tage gearbeitet und dich abgemüht hast, gönn dir einen Tag Ruhe und Entspannung. Es wird dir gut tun.“

Und so konnten wir gestern genau so einen tollen Tag genießen:

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Das Pergament

Aufwachen ohne Weckerklingeln. In Ruhe in die Gemeinde fahren. Dort fand ein toller und lebendiger Familiengottesdienst mit zwei Taufen statt. Anschließend gab es wieder „Stadtmission direkt“, d.h. wer mochte, blieb nach dem Gottesdienst einfach dort. Es gab ein gemeinsames Mitbring-Mittags-Buffett. Alle packten mit an und in Windeseile war im Andachtsraum eine große Tafel gebaut, an der alle Platz fanden. Die Kinder tobten draussen im Garten bei wunderbarem Frühlingswetter herum. Erwachsene saßen in der Sonne und plauderten. Hin und wieder stürmte ein Kind wieder an einen der Tische zurück, trank mit hochrotem Kopf und noch immer außer Atem in großen Zügen sein Glas Apfelsaft leer. Dann knallte es dieses leer auf den Tisch zurück, machte auf dem Absatz kehrt und stürmte wieder nach draußen, um noch rechtzeitig beim Fußballspiel dabei sein zu können.
Etwas später gab es noch Kaffee und Kuchen (wir danken den Täuflingsfamilien!) und der Tag schloss (nach einem ebenso schnellen Rückbau zum Andachtsraum) mit dem Abendgottesdienst ab, an dem noch viele teilnahmen, die auch schon seit dem Vormittag in der Gemeinde gewesen waren.

Na, wenn das kein guter Sonntag war!

„Du sollst denn Feiertag heiligen!“

Recht hat ER.

Dann bis zum nächsten Mal!

A. K.

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2 Kommentare zu „Das dritte Gebot“

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