10.000 Besucher, 4 Blasen und Wut im Bauch…

So könnte man den Tag heute überschreiben.

Soeben sah ich, dass heute im Laufe des Tages der 10.000 Besucher diesen Blog besucht hat. An dieser Stelle allen Lesern ein herzliches Dankeschön! 🙂

Das gleicht zumindest ein wenig die o.g. Wut im Bauch aus. Mir scheint, als wäre ich weit und breit der Einzige, der seine Zusagen in Punkto „Rückruf“ oder „ich melde mich“ einhält. Besonders bei zukünftigen Lieferanten kann ich es nicht verstehen, wenn sie mir am Telefon die Zusage einer Rückmeldung „heute noch, spätestens morgen“ geben und dann dieses besagte „Morgen“ ohne Reaktion vorübergeht. Andere wiederum melden sich erst gar nicht zurück. Mails liegen vor. Eine Erinnerungsmail ist auch hinterhergeschickt und „null“ Reaktionen! – Da platzt mir (mit Verlaub) der Kragen. Nehmen die mich nicht ernst?! Entweder wir arbeiten zusammen oder wir arbeiten nicht zusammen.
Und ich möchte wetten, wenn ich dann in selber Manier eine Zahlung großspurig ankündige und sie dann NICHT anweise: mein lieber Scholli! Das würde bestimmt einen totalen Aufstand geben.

Fest steht: Meine Geduld ist endlich.

So und jetzt zu den positiven Dingen des Tages.

Heute früh, fast noch vor dem Aufstehen, war erst einmal Zahlungsverkehr angesagt. Ein paar Dinge waren jetzt fällig, die Leistungen sind erbracht, dann soll auch jeder sein Geld bekommen. (Es sei denn, er ärgert mich. siehe oben)

Dann habe ich im Laden den zweiten Anstrich an den noch fehlenden Stellen angebracht und hoffe sehr, dass ich den Pinsel nun nicht mehr oder zumindest nur noch sehr selten in die Hand nehmen muss. (Im Zweifel, lasse ich es eben jemand anderen machen 😉 )

Da mich meine inzwischen doch schon ganz schön langen Haare schlicht und ergreifend nervten, besorgte ich mir einen Friseurtermin und konnte tatsächlich um 12.00 Uhr dort aufschlagen.
Auf dem Rückweg besorgte ich dann noch ein paar coole Einkaufskörbe für den SCM Shop und erleichterte die bekannte schottische Restaurantkette um zwei dieser Hackfleischplättchen im kleinen Brötchen.

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Zu mehr reichte es leider nicht, denn es hatte sich ein Vertreter angesagt. Kurz vor dem Termin rief er mich an und verschob ihn um eine halbe Stunde. Eine 3/4 Stunde später packte ich meine Sachen, um noch ein Werkzeug von daheim zu holen. Es fehlte mir bei der Montage des Verkaufstresens, mit der ich zwischenzeitlich begonnen hatte. Just in diesem Moment fuhr er auf den Hof – und dann dauerte es bestimmt noch vier Minuten, bevor er sich aus dem Wagen schälte. Seine Chancen, bei mir etwas verkaufen zu können, sanken dramatisch und ich kochte schon wieder innerlich (siehe oben). Einen Moment länger und ich wäre gegangen.

Entsprechend kühl war die Unterhaltung und die Verhandlung hart. Vielleicht hätte er unter anderen Umständen einen Auftrag mitnehmen können. Aber so? Ich WOLLTE nicht. Als mir dann alles zu lange dauerte, komplementierte ich ihn hinaus, weil ich ja weg wollte. Hart? – Such is life!

Den Rest des Nachmittags montierte ich dann allein und in aller Ruhe alle elf Einzelteile der beiden Verkaufstresen, stellte sie an ihren Platz und richtete sie schon einmal grob aus. Zwar kostete diese Arbeit vier Blasen an der rechten Hand und einen Riss am linken Daumen, aber das ist nicht so schlimm. Erstens: ungeschicktes Fleisch muss weg! 😉 Zweitens: Das Tagesziel war ja erreicht. 🙂

Ich spüre mein Kreuz ganz kräftig und die Dusche war nach diesem wiederum sehr heißen Tag dringend notwendig, aber sonst war er toll!

Bis demnächst!

A. K.

künftiger Inhaber einer wunderbaren christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt.

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