Naja, zwar noch nicht mit der Einrichtung. Aber körperlich gibt es derzeit einige Regionen und Muskelstränge, von deren Existenz ich bisher noch nicht einmal geahnt hatte oder deren Existenz ich schon lange Zeit verdrängt habe. Schön, dass sie alle noch am Platz und intakt sind – wenn auch im Moment etwas außer Puste.

Gestern musste das Blogschreiben einmal ausfallen. Ich mochte einfach nicht. Nun, vielleicht gab dies dem einen oder dem anderen Leser(in) ja Gelegenheit über das Kalenderarchiv rechts mal in den älteren Artikeln zu stöbern und noch nicht gelesene nachzuholen? (Geht übrigens jeder Zeit 😉 )

Warum fiel der Blog aus? – Nun, wir hatten gestern „full house“ im SCM Shop Fallersleben. In den Stoßzeiten waren wir sieben Personen, im Schnitt sechs, die irgendwo auf der Verkaufsfläche fleißig bei der Sache waren.

Ein Zweiertrupp beschäftigte sich mit den Heizkörperverkleidungen unterhalb der Schaufenster. Während des Fenstereinbaues hatte wohl jemand Probleme gehabt, die vorgehängten Elemente, so wie eigentlich vorgesehen, nach oben anzuheben und aus den Halterungen zu nehmen. Statt dessen wurde wohl etwas grobmotorischer daran gezogen, was zum Ausreißen der Aufhängungen führte. Als Folge davon ließen sich besagte Verkleidungen natürlich nur noch bedingt wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückbringen. Richard und Berthold mussten sich mächtig ins Zeug legen, um diese Sache wieder geradezurücken. Und weil sie schon mal so schön dabei waren, nahmen sie kurzerhand alle Verkleidungen ab und montierten sie gänzlich neu und sauber ausgerichtet. Jetzt sieht es besser aus als vorher. Saubere Arbeit, Jungs! 🙂

Sabine und Ilona übernahmen dankenswerter Weise die Aufgabe, Tischbeine an Tischplatten zu schrauben. Das hört sich auf den ersten Moment nicht so umwerfend an, aber der einzelne Arbeitsgang ist dabei nicht so entscheidend. Das Ganze wird erst dadurch interessant, dass es insgesamt um 72 Tische ging. Jeder hat 4 Beine, je Bein sind ca. 25 bis 30 Drehbewegungen aus dem Handgelenk zu erledigen. Und das mit einem rel. dicken eckigen Ding. Das geht nett auf die Handgelenke und die Gefahr sich Blasen an den Händen zu holen ist schon recht groß. Aber die beiden hielten tapfer durch! 🙂

Keiner war ihnen dafür dankbarer als ich. Ich benötigte die fertigen Tische, um sie weiter zu meinen „patentierten Einrichtungsmodulen“ zu verarbeiten. Auch dort musste ich nach Bohren und Schrauben jeweils noch vier Beine andrehen. Auf die Vorarbeit mit den großen Beinen konnte ich daher nur zu gut verzichten. Alles in Allem konnten wir bis Mittag immerhin 19 fertige Module und ein fahrbares Pult erstellen. Das ist eine super Ausbeute! Klasse Mädels! 🙂

Derweil hatte sich unser ruhender Pol, Raimund, über die Regale hergemacht. Stück für Stück baute er sie mit einer Engelsgeduld und sehr sorfältig zusammen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, schaffte er 14 Stück. Alle Achtung! – Und das, obwohl er auf seine „Begleitmusik“ verzichten musste. (Wer das nicht versteht: Nicht verzagen. Das war einer für „Insider“! 😉 )

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Die App

Nach einer deftigen Mittags-Steinofen-Pizza, machten wir noch ein wenig „Klar Schiff“ und dekorierten dabei gleich die Fenster das erste Mal 🙂

Die erste Fensterdekoration :-) Fensterdekoration zwei

Anschließend war duschen angesagt und eine nette Runde Matrazenhorchdienst. Seltsam, warum nur?…

Ein Abendspaziergang schloss den Tag.

Und auch heute ist weiter Ausruhen angesagt. Morgen geht es mit Regalen und Tischen weiter. Hat irgendjemand von euch Langeweile? Kurze Mail, dann könnt ihr morgen ab 08.00 Uhr fröhlich mit dabei sein! 🙂

Bis demnächst!

A. K.

Inhaber einer bald öffnenden, wunderbaren christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt.

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