Ich spür‘ meine Beine nicht mehr…

…ist ein vielzitierter Satz in Kriegsfilmen, kurz bevor der Sprecher dieser Worte das Zeitliche segnet.

Ich habe das große Glück sagen zu können: „Ich spüre meine Beine!“ – Und wie! 🙂

Es war mal wieder ein langer Tag. Den Vormittag verbrachte ich allein im SCM Shop und schraubte alle noch verbliebenen Regale und sonstigen Teile des „regulären“ Mobiliars zusammen. Es waren ein paar schwere Sachen dabei und das Bücken und Hochheben fordern nun in Oberschenkeln und Waden ihren Tribut.

Ab Mittag gab es dann etwas Abwechselung.

Wir fuhren nach Braunschweig, um Dekomaterial und einige Kleinteile zu besorgen, die dringend benötigt wurden. Wir wollten bei der Gelegenheit gleich ein oder zwei Sessel für die Kaffeeecke mitbringen, deshalb fuhren wir mit dem großen Wagen. „Zufällig“ wurde es natürlich wieder richtig heiß, sodass das Thema „Klimaanlage“ wieder eines wurde. (siehe Artikel).

Was soll’s? Wir bekamen was wir wollten – hatten dann aber keinen Platz mehr für die Sessel. Also noch einmal verschieben. Aber das war nicht weiter tragisch, denn wir müssen sowieso noch einmal fahren.

Wieder daheim, kontrollierte ich die letzten Auftragsbestätigungen des Lieferanten, die frisch per Mail eingetroffen waren. Alles in Ordnung diesmal. Dann kann die erste Ware, wie vereinbart, nächsten Dienstag kommen. Unser nächster Meilenstein im Projektplan steht also fest.

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Nach 16.00 Uhr durfte ich mir wieder den Transporter meines Bruders leihen und wir konnten vom Baumarkt die bestellten Arbeitsplatten und diverse andere Dinge für den Verkaufstresen abholen. Schätze Ilona wird morgen wieder „Kreuz“ haben. Das eine Teil war mit 3,20 m schon echt groß. Da machen Frauen (und Männer „natürlich!“ auch 😉 ) schon mal dicke Backen beim Tragen. Aber es ging alles gut und wir brachten alles heil in den Laden.

Kurz darauf kam eine Freundin vorbei, die uns einen Katalog mit Dekomaterialien brachte. Während sie mit Ilona über Fensterdekoration sprach (Arbeitsteilung, nicht meine Baustelle 😉 ) schaute ich mir die Arbeitsplatten an. Alles lag so schön dort. Vielleicht könnte ich schon mal die Transportverpackung entfernen? Ob ich auch richtig gemessen hatte? Einmal auf den Tresen legen, kann nicht schaden. Legte ich eine zweite dazu, könnte ich auch den Gehrungsschnitt prüfen. „Fasst du bitte mal mit an?“ Würden denn die Abschlussleisten auch passen? Ein wenig ausrichten könnte auch nicht schaden. Dann habe ich wohl doch exakt gemessen. Die Teile passen so gut, da braucht es nicht einmal mehr die Eckverbinder, so glatt liegt alles auf. Wenn die schon mal liegen… „Ilona, reichst du mir bitte mal die Schrauben?“ Bohrmaschine raus, Bohrschrauber herbei, Schrauben bereitgelegt. 15 Minuten später war die Tresenplatte inkl. Eckwinkel montiert. Ups! Schon fertig? Das wollte ich doch morgen vormittag machen. Na gut. Jetzt bleibt es drauf! 🙂 „Sitz, passt, wackelt und hat Luft!“, wie wir früher immer sagten. Es war mittlerweile auch fast 19.00 Uhr. Feierabend! 🙂

Und was darf ich sehen, als ich eben den Blogartikel schreiben möchte: Wir haben schon wieder einen 1.000er Sprung im Besucherzähler. Die Zeiträume zwischen diesen Sprüngen werden immer kürzer. Toll! Wem der Blog gefällt: Bitte weitersagen! 🙂

Bis demnächst!

A. K.

Inhaber einer bald öffnenden, wunderbaren christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt.

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