Immer den Blick nach oben

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Zum Buch

Warnhinweis: Dieser Blogbeitrag hat nichts, aber auch gar nichts mit der Geschichte vom Hans-guck-in-die-Luft aus dem Struwwelpeter zu tun!

Vielleicht mag es auf den ersten Blick so scheinen, aber in unserem christlichen Umfeld hat „den Blick nach oben zu richten“ eine ganz andere Bedeutung. Das hat weder etwas mit „Hochnäsigkeit“ (auch wenn sie vorkommen kann), noch mit dem „Kopf in den Wolken zu wandeln“, zu tun.

Dann schon eher mit „Kopf hoch!“

Der Mensch, dessen Lebensgeschichte er selbst in dem vorliegenden Buch „Cacau – Immer den Blick nach Oben“ beschreibt, ist Claudemir Jeronimo Barreto.

Jetzt folgt natürlich sofort die Frage, warum dann im Titel des Buches von einem Heißgetränk die Rede ist?

Das ist eigentlich ganz simpel. Erstens ist „Cacau“ kein Heißgetränk, auch wenn genauso ausgesprochen wird und zweitens ist „Cacau“ der Name eben jenes Claudemir Jeronimo Barreto, der schon einmal genannt wurde. Wie es zu diesem Namen gekommen ist, erfährt der geneigte Leser bereits auf Seite 19 des hier beschriebenen Buches „Cacau – Immer den Blick nach Oben„.

Fiese Aussage, oder? Aber nein, mein Mund schweigt still! (bzw. meine Finger verweigern den Dienst auf der Tastatur)

Zuerst habe ich mich an dieses Buch gar nicht so recht herangetraut. Nicht des Lesens wegen. Wer mich kennt weiss, dass dies nicht der Grund gewesen ist. Sondern eher deswegen, weil ich (Asche auf mein Haupt) ü-b-e-r-h-a-u-p-t kein Fußballfan bin. Warum dies so ist, weiß ich selbst nicht.

Aber was soll ich sagen. Ich begann zu lesen – und ich blieb dran.

Cacaus Lebensgeschichte hat schon etwas Besonderes. Sein Leben in einer, ich sage mal, nicht eben sehr wohlhabenden, Gegend Brasiliens, kann man sich nach dem Lesen rel. gut vorstellen. Natürlich wird man es nicht vollständig erfassen können, aber das leben in diesem fremden Land wird doch ein wenig greifbarer.

Was mich am meistens faszinierte mit welchem Ehrgeiz und welcher Ausdauer der junge Claudemir sich dem Fußball verschrieben hatte. Allein wenn ich vorstelle täglich 4 Stunden mit der Bahn zu fahren, um am Fußballtraining teilnehmen zu können, ließe meine Motivation zu solch einer Aktion zusammschrumpeln, wie eine Spinne auf einer heißen Herdplatte. Doch damit nicht genug: die vier Stunden Fahrzeit gelten „natürlich“ für eine Fahrtstrecke! Ich gestehe, als ich das las, zog ich innerlich meinen Hut vor so einem Einsatz.

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Aber der Einsatz lohnte sich letztlich.

Mit 19 Jahren kam der junge Cacau ohne jegliche Deutschkenntnisse völlig allein nach Nürnberg um bei einem Fußballverein als Profi zu spielen. Aus Brasilien in ein ihm total unbekanntes Land, auf einem fremden Kontinent, ohne Sprachkenntnisse. Und wieder: Hut ab!

Er hatte natürlich hier Menschen, die seine Sprache sprachen, ihn aufnahmen und unterstützten. Ohne sie wäre er wohl nicht dort, wo er heute ist.

Cacaus Lebensgeschichte liest sich flüssig und spannend. Natürlich geht es auch um Fussball, ganz klar. Aber es geht eben auch sehr viel um den Menschen Cacau. Seine Träume, seine Liebe und natürlich um seinen Glauben, den er ja auch vor einem Millionenpublikum niemals versteckt hat. Man erinnert sich auch als Nichtfußballfan (da war es schon wieder dieses Wort!) an die Bilder des jungen Spielers, der sein Trikot auszieht und darunter kommt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Jesus liebt dich“ zum Vorschein.

Und Jesus scheint Cacau offensichtlich auch zu lieben.

Eine erfrischende Biografie auch für Nichtfußballfans 😉

Bis demnächst

Andreas

Inhaber DER christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt.

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