Die Duck Commander Familie

Zum Buch

Schon wieder diese langhaarigen Typen aus den USA?

Völlig falsch. Schon wieder diese Familie aus den USA, die Werte lebt und weitergibt. Die Familie die zusammenhält, Gott als Autorität anerkennt und trotz ihres Reichtums die Bodenhaftung behalten hat.

Solch eine Bezeichnung wird der Robertsons Familie wesentlich gerechter.

Nach dem ich schon Phil Robertsons Biografie „Happy, Happy, Happy“ mit Genuß und Freude gelesen habe, war ich auf das nächste Buch der Duck Commanders schon sehr gespannt.

Das Fazit nehme ich gleich vorweg: ich fand „Die Duck Commander Familie“ noch besser, als „Happy, Happy, Happy„. Gut, man kann die Bücher nicht direkt mit einander vergleichen. Mal abgesehen davon, dass sie beide starke biografische Züge haben. „Happy, Happy, Happy“ ist die Geschichte des Gründers der Dynasty und „Die Duck Commander Familie“ ist die Geschichte seines Sohnes Willie und dessen Frau Korie, die nun an der Spitze der „Duck Dynasty“ stehen (mehr oder weniger).

Die Duck Commander Familie“ erzählt Willies Lebensgeschichte in einer, für unsere Verhältnisse, eher unorthodoxen Familie. Dennoch haben alle Robertsons mit Hoch und Tiefs ihr Leben gemeistert. Und letztlich sind sie (fast) alle zusammen in einer Firma tätig. Bei Duck Commander.

Die Duck Commander Familie“ war für mich als Selbständigen noch etwas interessanter zu lesen, als vielleicht für jemanden, der das Dasein als selbständiger Unternehmer nicht kennt. Das Leben als solcher ist nämlich bei Weiten nicht immer so glänzend, wie es vielleicht von aussen scheint. Auch die Robertsons hatten im Laufe ihrer mittlerweile langen Firmengeschichte mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Wie oft war das Geld knapp und sie wussten nicht, ob und wie es am nächsten Tag weitergehen sollte? Doch ausgestattet mit einem großen Gottvertrauen und dem Bewusstsein, dass nichts von Dauer sein muss bzw. das so etwas nicht selbstverständlich ist, haben sie alle Krisen durchgestanden.

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Die Art und Weise, wie die Familie ihr Leben lebt und die Werte des Lebens vermittelt und an die Kinder weitergibt, hat mich wirklich sehr beeindruckt.

Die Duck Commander Familie“ ist somit nicht nur eine Familiengeschichte sondern gleichsam auch ein Lehrbuch über Erziehung (im weitesten Sinne). Auf jeden Fall brachten mich viele Passagen darin zum Nachdenken und hätte ich es schon vor zwanzig Jahren gelesen, hätte das eine oder andere sicher Einfluss auf die Erziehung meiner eigenen Kinder und auf meine eigene Familie gehabt. Ich gebe zu, da schwingt bei mir ein ganzer Teil Bewunderung mit.

Die Duck Commander Familie“ ist sicher keine „Standardfamilie“, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, in so einer Familie aufzuwachsen bringt gute und lebenstaugliche Menschen hervor.

Selbst wenn man diese Aspekte von „Die Duck Commander Familie“ nicht in den Fokus nehmen möchte, so bleiben doch noch eine ganze Reihe heiterer Kapitel übrig und die Art und Weise, wie man in der Duck Familie mit einander umgeht, hat durchaus auch Vorbildcharakter.

So bleibt mir zu „Die Duck Commander Familie“ nur zu sagen: Kaufempfehlung!

Euer Andreas

 

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