Leben nach Drehbuch

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Da sind sie endlich wieder: Andi, Bailey, Chase, Keith und all die anderen!

Ich gebe zu, ich habe tatsächlich schon ungeduldig auf das Erscheinen von „Leben nach Drehbuch„, dem dritten Band von Karen Kingsburys Reihe „Mission Hollywood“, gewartet. Schließlich hatte ich die beiden anderen Bände auch mit Begeisterung gelesen. Somit war es dann nur logisch, auch wissen zu wollen, wie es mit den mir liebgewonnenen Charakteren weitergehen bzw. ausgehen würde.

Tja, nun weiss ich es. Schade, dass die Trilogie nun abgeschlossen ist. Aber zu breit sollten manchen Geschichte letzendlich auch wieder nicht ausgewalzt werden. Na klar, könnten Kritiker nun meinen, so toll wird die Geschichte der Familien, die christlich Filme drehen wollen, nun auch nicht gewesen sein, dass man sie auf drei Bücher ausbreitet müsste. Sie hätten recht, wenn es Karen Kingsbury nicht gelungen wäre, alle Personen und deren Geschichte in „Mission Hollywood“ so lebendig und interessant zu schildern, das man als Leser auf jeden Ball am Ball bleiben will.

Mit „Leben nach Drehbuch“ schließt die Autorin sehr spannend die Trilogie ab, die mit „Große Träume“  im letzten August begonnen hatte. Wie auch in den Vorgängerbänden sind die Figuren authentisch geschildert. Ihre Sorgen, Freuden und Nöte lassen sie sehr lebendig werden. Auch in „Leben nach Drehbuch“ hat es Karen Kingsbury wieder geschafft, das Glaubensleben der Romanhelden auf eine – wie ich finde – so ungezwungene und in keiner Weise aufgesetzt wirkenden Weise zu vermitteln, dass man wirklich Lust bekommt, seinen Glauben genauso zu leben, wie Bailey und Cody und Chase usw. usw.

Nachdem Andi im letzten Band einen Fehler begangen hat, wie sich gleich zu Beginn von „Leben nach Drehbuch“ herausstellt, steckt sie nun in einer tiefen Krise und vor einer sehr schwerwiegenden Entscheidung, die ihr Leben zutiefst beinflussen wird. Und niemand darf (soll) ihr Geheimnis erfahren. Was soll sie tun?

Auch Bailey steht vor einer schweren Entscheidung, die ihr Leben entscheidend beinflussen wird. Aber sie spürt, dass diese Entscheidung dringend notwendig ist. Was soll sie tun?

Und auch Chase steckt in einem Dilemma. Soll er seine Ehe riskieren, um seinen bisherigen Weg weiter zu gehen, der ihn offensichtlich in einen Abgrund führen wird? Was soll er tun?

Noch andere Figuren aus „Leben nach Drehbuch“ stehen wor Entscheidungen. So wie wir alle es auch jeden Tag tun. Mal sind es leichte Entscheidungen, mal sind es schwierige Entscheidungen. Aber jede unserer Entscheidung wird sich auf unser zukünftiges Leben auswirken. Was sollen wir also tun?

Karen Kingsbury hat für ihre Romanfiguren aus „Leben nach Drehbuch“ eine Lösung parat. Eine Lösung, die jeder Leser auch für sich mit ins reale Leben mitnehmen kann, auch wenn die letzte Seite von „Leben nach Drehbuch“ gelesen und das Buch bereits geschlossen ist. Wir können, dürfen und sollen all‘ unsere Sorgen, Freude, Ängste und Nöte und unsere Entscheidungen, die wir zu treffen haben, getrost in Gottes Hand legen. Wir dürfen darüber beten und sie ihm hinlegen. Sicher müssen wir dann sehr oft auch viel Geduld mitbringen, bis wir eine Antwort erhalten. Aber wir müssen auch ruhig sein, um Gottes Reden registrieren zu können. Sein Zeitplan ist nicht immer unser Zeitplan. Seine Wege, sind nicht immer unsere (Wunsch-)wege.

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Aber wenn wir es ihm überlassen und dann auf ihn hören, werden die Wege klar und im Nachhinein werden wir merken, das Gottes Wege die richtigen sind.

So wie Andi das erfahren darf.

Und Chase.

Und Bailey.

Und wir.

Leben nach Drehbuch„, ein gelungener Abschluss der „Mission Hollywood“ Reihe.

Und wieder eine meiner persönlichen Leseempfehlungen für alle, die gut erzählte Geschichten mögen, die dennoch ganz viel mit dem Leben zu tun haben. So können christliche Romane sein!

Bis demnächst!

Andreas

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