Das Lied des Hirten

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„Klingt eigentlich ganz nett.“, dachte ich mir, als ich das erste Mal von „Das Lied des Hirten“ hörte.

Da geht ein Zettel mit dem Psalm 23 quasi auf Wanderschaft und verändert das Leben von Menschen, die diesen Zettel in die Hände bekommen.

Eigentlich müsste ich jetzt gar nichts mehr über diese wunderbare Buch berichten. Denn das ist es, was in ihm steht. Hört sich im ersten Moment vielleicht etwas unspektakulär und konstruiert an. Das gebe ich gerne zu.

Ja, die Geschichte ist natürlich ausgedacht. Dennoch ist es eine faszinierende Vorstellung, dass sie sich genau so zugetragen haben „könnte“. Wie dieser kleine, unscheinbare Zettel von Person zu Person gelangt und dabei noch weite Strecken zurücklegt, zieht einen schon in seinen Bann.

Wer ist der nächste Mensch, dem er begegnen wird? Welche Geschichte, welches Schicksal wird das nächste Mal vom Lied des Hirten berührt, bewegt und/oder verändert? Das ist spannend und kurzweilig zu lesen.

Und zum Schluß warten die Autoren noch mit einer kleinen „Überraschung“ auf, die „Das Lied des Hirten“ dann endgültig zu einem ausgesprochen „wunderbaren Buch“ werden lässt. Ja, „Das Lied des Hirten“ bezeichne ich als ein „wunderbares Buch“.

Warum?

Weil es ganz einfach ein „wunderbares Buch“ ist.

Die Reisestationen des 23. Psalms sind viele aneinander gereihte Kurzgeschichten, die von Menschen berichten. Menschen mit Sorgen, Sehnsüchten und auch Problemen. Aber jeder Mensch wird auf „wunderbare“ Weise von einer ganz für ihn bestimmten Zeile des Psalms angesprochen und berührt. Und dennoch sind die vielen Geschichten alle mit einander verbunden. Durch jenen kleinen Zettel mit dem Psalm 23 – „Das Lied des Hirten„.

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Und wer den Psalm noch nicht kennt – so hat ihn einst Martin Luther übersetzt:

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

In etwas modernerem Deutsch lautet er nach der Neuen Genfer Übersetzung:

Der Herr ist mein Hirte, darum leide ich keinen Mangel.
Er bringt mich auf Weideplätze mit saftigem Gras und führt mich zu Wasserstellen, an denen ich ausruhen kann.
Er stärkt und erfrischt meine Seele. Er führt mich auf rechten Wegen und verbürgt sich dafür mit seinem Namen.
Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du, ´Herr`, bist bei mir! Dein Stock und dein Hirtenstab geben mir Trost.
Du ´lädst mich ein und` deckst mir den Tisch selbst vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, ´um mich zu ehren`, und füllst meinen Becher bis zum Überfließen.
Nur Güte und Gnade werden mich umgeben alle Tage meines Lebens, und ich werde wohnen im Haus des Herrn für alle Zeit.

Lasst euch einfach mal ein auf „Das Lied des Hirten“.

Es ist – nun – wunderbar!

Bis demnächst

Andreas

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