Unter dem Polarlicht

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Chiara hat Pech. Gerade hatte sie den neuen Job in der Bank gefunden, wird sie auch schon wieder entlassen.

Das passt ihr natürlich überhaupt nicht ins Konzept. Das Haus sollte renoviert werden und überhaupt war sie gerade dabei, ihr Leben zu ordnen, nachdem die Freundin gestorben und Mann und Kind hinterlassen hat.

Chiara erhält dann überraschend das Angebot, als Sekretärin eines Autoren zu arbeiten. Dieser hatte sich bei sportlichen Aktivitäten beide Hände verletzt und braucht nun Ersatz dafür. Chiara soll das Diktat des Autors abtippen. Sie soll dazu in die Berghütte des Mannes reisen und dort arbeiten.

„Nun ja,“, denkt sich Chiara, „besser als nichts.“ Und sie nimmt das Angebot an.

Allerdings hatte der Freund, dem sie dieses Jobangebot zu verdanken hatte, eine Kleinigkeit übersehen: die Berghütte des aus der Schweiz stammenden Autoren liegt nicht in den Alpen, sondern in Kanada.

Ups!

Trotzdem nimmt Chiara diese Herausforderung an und fliegt in eine, nun sagen wir mal, nicht sehr dicht bevölkerte Region Kanadas. Es ist Winter, kurz vor Weihnachten.

Chiara trifft aber wohlbehalten am Ziel ein. Der Autor Florian Forster ist ein mürrischer, einsilbiger Mensch, dem sie sogar lästig zu sein scheint. Er knurrt fast so herum, wie sein Hund Shakespeare, der unerzogen mit ihm die Hütte bewohnt. Vielleicht sollte erwähnt werden, dass es keine Holzhütte ist, wie man sie aus Charlie Chaplins „Goldrausch“ vielleicht kennt. Es ist schon mehr ein Haus in den Bergen mit amerikanischer Komfortausstattung.

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Das ändert aber nichts, an der Schroffheit des Klimas in- und außerhalb der Hütte.

Doch Chiara lässt sich nicht unterkriegen. Nach kurzer Zeit hört der Hund bereits aufs Wort. Die Frage ist: wird sie es mit Forster auch hinbekommen?

Aber damit nicht genug: Florian Forster scheint ein dunkles Geheimnis zu haben und es könnte sein, dass Chiara in Gefahr ist!

Unter dem Polarlicht“ ist ein kleiner und feiner Roman von Elisabeth Büchle, die mich nun bereits seit ein paar Jahren begleitet. Wir durften uns auch schon persönlich kennenlernen und ein wenig „beschnuppern“. Deshalb glaube ich sagen zu können: „Unter dem Polarlicht“ zu schreiben hat Elisabeth Büchle sicher sehr viel Spaß gemacht. Das spürt man beim Lesen.

Unter dem Polarlicht“ ist eine Weihnachts-Liebesgeschichte. Und gleichzeitig auch eine Geschichte darüber, was Menschen einander antun können, das aber Versöhnung und Vergebung möglich ist. Und wie heilsam Vergebung ist. – Und darüber, dass Liebe und Freundlichkeit so manchen harten Brocken „knacken“ kann.

Netter, feiner, Roman für kalte Winterabende.

Bis demnächst!

Andreas

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