Dünnes Eis

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Mit ihrem neuen Roman „Dünnes Eis“ führt uns Dani Pettrey ins verschneite Yancey, Alaska zurück.

Fans der Autorin kennen den Ort in den Bergen ja bereits aus „Wilde Wasser„, in dem Bailey und Cole die Hauptrollen spielten.

In „Dünnes Eis“ erzählt Dani Pettrey die Geschichte eines Mordes, dem die Wintersportlerin Karli zum Opfer gefallen war. Reef McKenna, Piper McKennas Bruder, wird der Tat beschuldigt. Ranger Landon, ein guter Freund der Familie McKenna, kann nicht anders, als den blutverschmiert beim Opfer gesehenen Reef zu verhaften, zumal alle Indizien gegen ihn sprechen.

Piper kann das nicht glauben und geht selbst auf die Suche nach dem wahren Mörder.

Bei ihren eigenen Ermittlungen bringt sie die offiziellen Nachforschungen der Behörden, also Landons, ins Schleudern und zieht den Unmut Landons auf sich. Das wäre ja noch gar nicht so schlimm, wenn Landon nicht schon seit Langem in Piper verliebt wäre. Obwohl er sich dessen auch noch nicht so ganz sicher ist. Denn weshalb sollte ihn die Frau, die er liebt, so derart auf die Palme bringen können? Und dann ist da auch noch diese Sache mit Gott. Die anderen bauen auf ihn. Kann bzw. sollte Landon sich ebenfalls darauf einlassen?

Schließlich machen Landon und Piper sich beide gemeinsam auf die Suche nach Informationen. War Karli gar nicht die, wofür sie gehalten wurde? Welches Geheimnis umgab sie? Die Suche führt durch Alaska und per Flugzeug noch in wesentlich wärmere Gefilde. Cole und Bailey, Darthy und Gage helfen ihnen dabei. Und dabei bewegen sie sich sowohl in Sachen Spurensuche, als auch in den persönlichen Beziehungen auf „dünnem Eis“.

In „Dünnes Eis“ bleibt Dani Pettrey erneut in Yancey und lässt Personen ihres ersten Romanes wieder mit in die Handlung einfließen. Gleichzeitig geht sie auf andere Personen näher ein und läßt neue Charaktere mit einfließen. Ich gehe davon aus, dass die Autorin in ihrem neuesten Werk „Verschollen„, das schon im Januar im Francke Verlag erscheinen wird, wiederum andere Personen in den Vordergrung rücken wird.

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Ok, ich weiss, dass es so sein wird, aber ich werde es natürlich noch nicht verraten 🙂

Dani Pettry schafft es wieder einmal eine gute Kriminalgeschichte in einem, für uns Mitteleuropäer, recht wild-romantischem Setting, Alaska, zu platzieren. Die Figuren sind authetisch, haben ihre Kanten. Obwohl man die Bücher getrost auch getrennt lesen kann, ohne die anderen zu kennen, entwickelt sich so jedoch erst im Zusammenspiel, neben den guten Stories, ein Gesamtbild dieses von uns so weit entfernten verschneiten Städtchens Yancey.

Ich habe das Buch (wieder) gern gelesen und freue mich auf den Januar, wenn mir der Verlag (hoffentlich) wieder ein Leseexemplar zur Verfügung stellen wird.

Sonst kaufe ich mir eben eins 🙂

Frohe und gesegnete Weihnachten wünscht

Andreas

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