Leben ist das neue Sterben

Zum Buch

Ich weiß, ich weiß. Dafür, dass ich normalerweise die Bücher, die ich lese, relativ schnell rezensiere und hier online stelle, ist meine Meinung über Johanna Klöppers „Leben ist das neue Sterben“ diesmal echt spät dran.

Immerhin ist das Buch ja schon im September 2015 erschienen…

Aber das ist das „süße Los“ eines Buchhändlers: kaum hast du ein Buch ausgelesen, schon hast du das nächste in der Hand. Und dann ist Vorweihnachtszeit. Und dann willst du unbedingt noch was zu „Leben ist das neue Sterben“ schreiben. Aber. Aber. Aber.

Und Zack! – Februar!

Nachteil bei Rezensionen, die erst eine Weile später geschrieben werden: der Stoff ist im eigenen kleinen Hirn nicht mehr so präsent.

Vorteil: Es ist das noch präsent, was tatsächlich hängen geblieben ist.

Als ich das Buch in den Vorankündigungen sah, sprach es mich sofort an. Nicht, weil ich irgendwie auf Tod und so stehe. Nein, der Titel sprach zu mir.

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Johanna Klöpper schreibt eigentlich Artikel für z.B. die JOYCE. Und nebenbei arbeitet sie ehrenamtlich in einem Hospiz. Sie denkt in „Leben ist das neue Sterben“ einfach mal über den Tod, „das Monster, das Nachts unter ihrem Bett lauert“ nach und hält die Taschenlampe unters Bett. Ein netter Vergleich. Es ist gar nicht so einfach, etwas über dieses Buch zu sagen. Und so bleibt eben nur das über, was noch in meinem Kopf hängengeblieben ist.

Sterben kann unangenehm sein. Keine Frage. Aber vor dem Tod, braucht sich niemand zu fürchten. Denn dann geht es ja bekanntlich erst richtig los.

Leben ist das neue Sterben“ ist ein Buch voller Lebensfreude, trotz des vermeintlich schweren Themas. Die Autorin hat in einer lockeren und gut lesbaren Weise sich mit dem Sterben, aber vor Allem auch mit dem Leben auseinander gesetzt. Beim Lesen von „Leben ist das neue Sterben“ habe ich stellenweise laut gelacht und an anderen Stellen, hatte ich tatsächlich „was im Auge“ und musste es wegwischen.

Ein schönes Buch. Lesenwert. Es vermittelt ein Stück weit Ruhe zum Thema Sterben und macht vor Allem – wie schon gesagt – Lust auf das Leben.

Also dann: Leben wir!

Andreas

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