Die weißen Steine

Was geschieht, wenn sich das Militär mit einem Projekt befasst, dass dazu dienen soll, Soldaten möglichst schnell an jeden x-beliebigen Ort der Welt zu bringen? In Romanen ist das meist klar: es geht etwas schief.

So auch im Debutroman des jungen Markus Kretschmer „Die weißen Steine“.

Anstatt die Soldaten an den Zielort zu transportieren wird ein Wurmloch erzeugt, das nicht nur in der Lage ist Raum zu überbrücken, sondern auch die Zeit.

Von all dem wissen die Schüler einer zehnten Klasse nichts, als sie mit dem Bus, der sie zum Ziel ihrer Klassenfahrt bringen soll, verunglücken. Nicht genug, dass der Bus halbiert wird, nein zu allem Überfluss finden sie sich auch in einer fremden Gegend wieder, die einem mittelamerikanischen Dschungel mehr gleicht, als den heimatlichen Gefilden. Schnell wird klar, dass Smartphones hier keine Chance haben und auch so einiges andere völlig fremdartig ist. Als dann noch Dinosaurier den Weg der Schüler kreuzen, wird allen nach und nach klar: hier ist etwas ganz und gar schief gelaufen.

Und so bleibt den Schülern nichts anderes übrig, als sich mit dieser neuen und gefahrvollen Situation auseinander zu setzen. Nicht allen von ihnen gelingt dies auf Anhieb.

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RealLife Story

Nach und nach blättert Markus Kretschmer die Geschichten einzelner Jugendlicher auf, während diese versuchen zu überleben.

Obwohl nach einer gewissen Zeit das eine oder andere Kapitel schon mal Ähnlichkeiten mit vorher erzählten Ereignissen hat und ich mir wünschte, dass Zehntklässler auch in real life so ein Allgemeinwissen an den Tag legten, wie es einige der Protagonisten aus „Die weißen Steine“ tun, hat Markus Kretschmer den spannend zu lesenden Auftakt eines Mehrteilers abgeliefert, den ich mit Interesse gelesen habe.

Mein Dank gilt an dieser Stelle dem sehr sympathischen Autor, der mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat. Wer regelmäßig am ersten Donnerstag des Monats ab 15.30 Uhr zu unserem Autorencafe in die Buchhandlung kommt, hat sicher auch mal die Gelegenheit den Autoren dort selbst anzutreffen und mit ihm über Dinos und Urgeschichte zu diskutieren. Aber Vorsicht: der kennt sich damit richtig gut aus!“ 😉

Bis demnächst

Andreas

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